Islandhundetreffen 2016

Liebe Isländerfreunde

Wir freuen uns Euch und Eure Vierbeiner auch dieses Jahr wieder zu einem Treffen einzuladen. Unser Ziel ist es wieder gemütlich zusammenzusitzen und mit unseren Hunden Spass zu haben.

Dazu danken wir den beiden erfahrenen Trainerinnen, welche sich die Zeit nehmen uns einen Einblick in die Sportarten NADAC und Longieren zu geben. Wir haben die Gelegenheit in diesen beiden Sparten fach-gerecht zu schnuppern an diesem Tag. Natürlich ist auch noch ein Islandhunderennen und ein Spaziergang an der Reuss möglich.

Speziell für uns ist auch Daniela Thalmann auf dem Platz. Sie macht nach Bedarf professionelle Fotos von Euren Hunden. Schaut rein unter www.daniila-disein.ch.

Wir treffen uns dieses Jahr bei der Hundeschule Maro in Root. Ein genauer Anfahrtsplan findet sich hier.

Datum: 18. September 2016
Zeit: ab 10.30 Uhr

Das Essen und Geschirr bringt bitte jede und jeder selber mit. Ein Grill steht zur Verfügung.
Wie im letzten Jahr ist es für Mitglieder und Gönner des IHCS kostenlos. Für Nichtmitglieder CHF 10.00/Familie.

Wir hoffen an diesem Tag möglichst viele Zwei- und Vierbeiner begrüssen zu dürfen und freuen uns auf ein gemütliches, amüsantes Treffen.

Anmeldung bitte bis spätestens am 26. August 2016 an Petra Bieri unter biepe@gmx.ch. Vielen Dank!

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Islandhundetreffen 2015

Bei schönstem Wetter versammelte sich am 13. September eine gutgelaunte Schar auf dem Hundeplatz in Madiswil. Unter kundiger Führung von Susann Oehrli marschierten 30 Teilnehmende mit 25 Hunden los und wurden nicht enttäuscht. Ohne Leinenzwang genossen die Hunde das abwechslungsreiche Gelände inklusive Bademöglichkeiten.

Nach ca. 1,5 Stunden fanden sich alle wieder auf dem eingezäunten Platz ein und wurden von den Jüngsten aus dem Hause Laub fröhlich begrüsst. Nach kurzem Herumtollen suchten sich die Hunde ein Schattenplätzchen. Ihre Zweibeiner zog es alle in dieselbe Ecke des Platzes. Aus dem dampfenden Kessel von Walter roch es verführerisch gut! Die Älplermakronen mit Salat als Beilage schmeckten fabelhaft! Daneben stand ein heisser Grill für individuelle Wünsche bereit. Bis das Grillgut gar war, fand sich Zeit zum Plaudern.

Wer Lust hatte durfte danach mit seinem Hund einen vielfältigen Parcours absolvieren, was eine willkommene Abwechslung war. Dass Susann seit Jahren auf Hundeplätzen zu Hause ist, war unschwer feststellbar. Unterordnung, Geschicklichkeit, Führigkeit, Tempo – alles war gefragt. Ob alt oder jung und unerfahren spielte keine Rolle; es scheiterte kein Team an den Anforderungen!
Der Tag wurde abgerundet mit Kaffee und Kuchen, die von einigen Teilnehmenden gespendet wurden.

Es war ein gelungenes Treffen, das von Walter und Susann Oehrli und Vreni Mayer bestens vorbereitet war und perfekt geleitet wurde. Ihnen gebührt ein grosses DANKE VIELMAL! Noch nie musste der Vorstand so wenig zum Gelingen beitragen. Wohl deshalb fehlte schlussendlich ein Gruppenbild. Auch da konnte uns Susann aus der Patsche helfen und ein paar Fotos beisteuern, die sie trotz Grosseinsatz noch gemacht hatte.

Wer dabei war, freut sich bereits auf das Isi-Treffen 2016. Vorschläge an den Vorstand sind willkommen!

 

Resultate der Welthundeausstellung 2015

Hektor 12.06.15 in der Champion Klasse V1 & BOS
Hekia 12.06.15 Best Minor Puppy VV1
Glodis 12.06.15 Offene Klasse V2
Salka 12.06.15 Offene Klasse V3
Katla 12.06.15 Zwischen Klasse V1 R-CAC
Hektor 13.06.15 Champion Klasse V1 R-CACIB
Hekia 13.06.15 Best Minor Puppy VV1
Glodis 13.06.15 Offene Klasse V2 R-CAC
Salka 13.06.15 Offene Klasse V3
Katla 13.06.15 Zwischen Klasse SG1

Islandhundetreffen 2014

Am 12.Oktober 2014 fand das Islandhundetreffen zum ersten Mal in der Westschweiz statt. Das Clubgelände der Société du Club cynologique in Delémont war der Treffpunkt des 8. Islandhundetreffens in der Schweiz in Folge.

Auf dem stündigen Spaziergang zu Beginn des Treffens lernten wir unter fachkundiger Führung von Raymond Laub die schöne Gegend kennen. Im Anschluss stand das Mittagessen auf dem Programm. Der Grill lief heiss, und die Zeit wurde rege genutzt um neue Bekanntschaften zu schliessen und über Hund und co zu plaudern. Die Hunde konnten sich derweilen auf dem riesigen Platz vergnügen oder genossen einfach mal die viele Freunde, die Zeit hatten ihr Fell zu kraulen.

Nach dem Mittagessen stand Agility auf dem Plan. Auf einem einfachen Plauschparcours konnten Hunde und Halter zeigen, was sie bereits konnten, und vor allem was Spass machte. Der Fantasie waren keine Grenzen gesetzt.

Vielen Dank Ruth und Raymond Laub für die Organisation des Treffens. Auch ein herzliches Dankeschön allen Teilnehmern. Es war ein durch und durch gelungenes Treffen mit vielen neuen Gesichtern und noch nie hatten wir ein so grosses und wunderschönes Dessertbuffet. Wir hätten definitiv noch 2 Tage bleiben können! 😉

Erhaltung der genetischen Vielfalt und ISIC

Hunderassen verlieren aufgrund des hohen Selektionsdruckes ihre genetische Vielfalt. Die Variation der genetischen Information innerhalb einer Rasse ist jedoch Voraussetzung dafür, dass Nachkommen über neue Eigenschaften verfügen, die eine bessere Anpassung an Umweltgegebenheiten darstellen. Sie ist unabdingbar für den Erhalt der Gesundheit und schlussendlich für das Überleben der Rasse.

Tarawood's

Der Islandhund ist eine der ältesten und genetisch reinsten Hunderassen der Welt. Jedoch stammen heute beinahe sämtliche Hunde von nur einigen wenigen Vorfahren ab, was den Erhalt der Rasse zusätzlich erschwert. Genetische Studien haben gezeigt, dass die gesamte, weltweite Islandhundepopulation auf 36 Ursprungsfamilien zurückzuführen ist. Während sich die drei grössten Ursprungsfamilien heute in 80% aller Stammbäume wiederfinden, gibt es Ursprungsfamilien, die nur noch vereinzelt und nur in bestimmten Ländern anzutreffen sind. Ihr Erbgut ist deshalb besonders wertvoll. In der Schweiz finden sich nur wenige Hunde mit dem Erbgut von eher seltenen Ursprungsfamilien.

Elín fra Kerlingarfjöll

Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass in den vergangenen Jahren ein erheblicher Teil der bereits eingeschränkten genetischen Vielfalt trotz Zunahme der Islandhundepopulation verloren gegangen ist. Biologen, Genetiker und Anthropologen, die ihre Forschung dem Islandhund gewidmet haben, kamen deshalb zum Schluss, dass die weltweite Islandhundepopulation als Einheit betrachtet werden müsse. Die Vielfalt, Gesundheit und die Einzigartigkeit dieses urtümlichen Hundes könne nur auf diese Weise vor der genetischen Verarmung geschützt und damit die ursprüngliche Rasse erhalten werden. Gestützt auf diese Erkenntnisse wurde im Jahr 1996 ISIC gegründet. ISIC setzt sich dafür ein, die Islandhundepopulation als „eine“ Rasse, unabhängig von nationalen Grenzen zu bewahren. Zu diesem Zweck soll ein für alle Länder geltendes, einheitliches Bewertungsverfahren angewendet werden. Darüber hinaus stellt ISIC eine Plattform für den internationalen Austausch dar. Einmal im Jahr findet eine mehrtägige Konferenz statt, an der die Verantwortlichen der einzelnen Mitgliedsstaaten (Kommission) zusammenkommen. Hier wird die Entwicklung der Zucht analysiert. Es gilt im Wesentlichen gesundheitliche Probleme (wie Hüftgelenkdysplaisie, erblich bedingte Augenerkrankungen oder Kryptorchismus), Grösse der Wurfstärken, Höhe des Inzuchtkoeffizienten sowie weitere Fragen im Zusammenhang mit der Zucht zusammenzutragen und auszuwerten. Gestützt auf die gewonnenen Erkenntnisse gibt die Kommission unverbindliche Empfehlungen ab. Es ist zu hoffen, dass diese Empfehlungen in der Zucht vermehrt Beachtung finden.

Text: Giulia Santangelo mit Unterstützung von Pia Stämpfli

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