Info zum Islandhundetreffen 2018

AUFGEPASST

Das Islandhundetreffen 2018 findet statt! Seraina de Marzo und Diana Kohler haben sich spontan bereit erklärt, am 26. August auf dem Gelände des Kynologischen Vereins Gebenstorf-Turgi ein Islandhundetreffen zu organisieren. Ein herzliches DANKE SCHÖN an die Zwei.

Ein Flyer mit näheren Informationen werden alle Mitglieder und Gönner per Email erhalten. Wir hoffen auf viele gutgelaunte Teilnehmende.

Im Namen des Vorstandes
Hans Peter Geiser

Erhaltung der genetischen Vielfalt und ISIC

Hunderassen verlieren aufgrund des hohen Selektionsdruckes ihre genetische Vielfalt. Die Variation der genetischen Information innerhalb einer Rasse ist jedoch Voraussetzung dafür, dass Nachkommen über neue Eigenschaften verfügen, die eine bessere Anpassung an Umweltgegebenheiten darstellen. Sie ist unabdingbar für den Erhalt der Gesundheit und schlussendlich für das Überleben der Rasse.

Tarawood's

Der Islandhund ist eine der ältesten und genetisch reinsten Hunderassen der Welt. Jedoch stammen heute beinahe sämtliche Hunde von nur einigen wenigen Vorfahren ab, was den Erhalt der Rasse zusätzlich erschwert. Genetische Studien haben gezeigt, dass die gesamte, weltweite Islandhundepopulation auf 36 Ursprungsfamilien zurückzuführen ist. Während sich die drei grössten Ursprungsfamilien heute in 80% aller Stammbäume wiederfinden, gibt es Ursprungsfamilien, die nur noch vereinzelt und nur in bestimmten Ländern anzutreffen sind. Ihr Erbgut ist deshalb besonders wertvoll. In der Schweiz finden sich nur wenige Hunde mit dem Erbgut von eher seltenen Ursprungsfamilien.

Elín fra Kerlingarfjöll

Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass in den vergangenen Jahren ein erheblicher Teil der bereits eingeschränkten genetischen Vielfalt trotz Zunahme der Islandhundepopulation verloren gegangen ist. Biologen, Genetiker und Anthropologen, die ihre Forschung dem Islandhund gewidmet haben, kamen deshalb zum Schluss, dass die weltweite Islandhundepopulation als Einheit betrachtet werden müsse. Die Vielfalt, Gesundheit und die Einzigartigkeit dieses urtümlichen Hundes könne nur auf diese Weise vor der genetischen Verarmung geschützt und damit die ursprüngliche Rasse erhalten werden. Gestützt auf diese Erkenntnisse wurde im Jahr 1996 ISIC gegründet. ISIC setzt sich dafür ein, die Islandhundepopulation als „eine“ Rasse, unabhängig von nationalen Grenzen zu bewahren. Zu diesem Zweck soll ein für alle Länder geltendes, einheitliches Bewertungsverfahren angewendet werden. Darüber hinaus stellt ISIC eine Plattform für den internationalen Austausch dar. Einmal im Jahr findet eine mehrtägige Konferenz statt, an der die Verantwortlichen der einzelnen Mitgliedsstaaten (Kommission) zusammenkommen. Hier wird die Entwicklung der Zucht analysiert. Es gilt im Wesentlichen gesundheitliche Probleme (wie Hüftgelenkdysplaisie, erblich bedingte Augenerkrankungen oder Kryptorchismus), Grösse der Wurfstärken, Höhe des Inzuchtkoeffizienten sowie weitere Fragen im Zusammenhang mit der Zucht zusammenzutragen und auszuwerten. Gestützt auf die gewonnenen Erkenntnisse gibt die Kommission unverbindliche Empfehlungen ab. Es ist zu hoffen, dass diese Empfehlungen in der Zucht vermehrt Beachtung finden.

Text: Giulia Santangelo mit Unterstützung von Pia Stämpfli

Welpenbilder

 

 

Resultate der Ausstellung in Aarau

Hund
Züchter
Hektor vom Schloss Neubronn Heidi Schwörer B. Ruth Laub C-Klasse, V1, CAC, BOB, BOS
Glory’s Katla Lazy River of Jurassic Valley Ruth Laub B. Ruth Laub Jü-Klasse, vv1, Jüngstensieger
Ebony’s Surtla Lazy river of Jurassic Valley Ruth Laub E. Susanne & Walter Oehrli Ju-Klasse, SG1
Dawn’s Salka Lazy River of Jurassic Valley Ruth Laub E. Ruth Laub O-Klasse, V1, CAC, BOS

Einzelbilder