Islandhundetreffen 2015

Bei schönstem Wetter versammelte sich am 13. September eine gutgelaunte Schar auf dem Hundeplatz in Madiswil. Unter kundiger Führung von Susann Oehrli marschierten 30 Teilnehmende mit 25 Hunden los und wurden nicht enttäuscht. Ohne Leinenzwang genossen die Hunde das abwechslungsreiche Gelände inklusive Bademöglichkeiten.

Nach ca. 1,5 Stunden fanden sich alle wieder auf dem eingezäunten Platz ein und wurden von den Jüngsten aus dem Hause Laub fröhlich begrüsst. Nach kurzem Herumtollen suchten sich die Hunde ein Schattenplätzchen. Ihre Zweibeiner zog es alle in dieselbe Ecke des Platzes. Aus dem dampfenden Kessel von Walter roch es verführerisch gut! Die Älplermakronen mit Salat als Beilage schmeckten fabelhaft! Daneben stand ein heisser Grill für individuelle Wünsche bereit. Bis das Grillgut gar war, fand sich Zeit zum Plaudern.

Wer Lust hatte durfte danach mit seinem Hund einen vielfältigen Parcours absolvieren, was eine willkommene Abwechslung war. Dass Susann seit Jahren auf Hundeplätzen zu Hause ist, war unschwer feststellbar. Unterordnung, Geschicklichkeit, Führigkeit, Tempo – alles war gefragt. Ob alt oder jung und unerfahren spielte keine Rolle; es scheiterte kein Team an den Anforderungen!
Der Tag wurde abgerundet mit Kaffee und Kuchen, die von einigen Teilnehmenden gespendet wurden.

Es war ein gelungenes Treffen, das von Walter und Susann Oehrli und Vreni Mayer bestens vorbereitet war und perfekt geleitet wurde. Ihnen gebührt ein grosses DANKE VIELMAL! Noch nie musste der Vorstand so wenig zum Gelingen beitragen. Wohl deshalb fehlte schlussendlich ein Gruppenbild. Auch da konnte uns Susann aus der Patsche helfen und ein paar Fotos beisteuern, die sie trotz Grosseinsatz noch gemacht hatte.

Wer dabei war, freut sich bereits auf das Isi-Treffen 2016. Vorschläge an den Vorstand sind willkommen!

 

Erhaltung der genetischen Vielfalt und ISIC

Hunderassen verlieren aufgrund des hohen Selektionsdruckes ihre genetische Vielfalt. Die Variation der genetischen Information innerhalb einer Rasse ist jedoch Voraussetzung dafür, dass Nachkommen über neue Eigenschaften verfügen, die eine bessere Anpassung an Umweltgegebenheiten darstellen. Sie ist unabdingbar für den Erhalt der Gesundheit und schlussendlich für das Überleben der Rasse.

Tarawood's

Der Islandhund ist eine der ältesten und genetisch reinsten Hunderassen der Welt. Jedoch stammen heute beinahe sämtliche Hunde von nur einigen wenigen Vorfahren ab, was den Erhalt der Rasse zusätzlich erschwert. Genetische Studien haben gezeigt, dass die gesamte, weltweite Islandhundepopulation auf 36 Ursprungsfamilien zurückzuführen ist. Während sich die drei grössten Ursprungsfamilien heute in 80% aller Stammbäume wiederfinden, gibt es Ursprungsfamilien, die nur noch vereinzelt und nur in bestimmten Ländern anzutreffen sind. Ihr Erbgut ist deshalb besonders wertvoll. In der Schweiz finden sich nur wenige Hunde mit dem Erbgut von eher seltenen Ursprungsfamilien.

Elín fra Kerlingarfjöll

Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass in den vergangenen Jahren ein erheblicher Teil der bereits eingeschränkten genetischen Vielfalt trotz Zunahme der Islandhundepopulation verloren gegangen ist. Biologen, Genetiker und Anthropologen, die ihre Forschung dem Islandhund gewidmet haben, kamen deshalb zum Schluss, dass die weltweite Islandhundepopulation als Einheit betrachtet werden müsse. Die Vielfalt, Gesundheit und die Einzigartigkeit dieses urtümlichen Hundes könne nur auf diese Weise vor der genetischen Verarmung geschützt und damit die ursprüngliche Rasse erhalten werden. Gestützt auf diese Erkenntnisse wurde im Jahr 1996 ISIC gegründet. ISIC setzt sich dafür ein, die Islandhundepopulation als „eine“ Rasse, unabhängig von nationalen Grenzen zu bewahren. Zu diesem Zweck soll ein für alle Länder geltendes, einheitliches Bewertungsverfahren angewendet werden. Darüber hinaus stellt ISIC eine Plattform für den internationalen Austausch dar. Einmal im Jahr findet eine mehrtägige Konferenz statt, an der die Verantwortlichen der einzelnen Mitgliedsstaaten (Kommission) zusammenkommen. Hier wird die Entwicklung der Zucht analysiert. Es gilt im Wesentlichen gesundheitliche Probleme (wie Hüftgelenkdysplaisie, erblich bedingte Augenerkrankungen oder Kryptorchismus), Grösse der Wurfstärken, Höhe des Inzuchtkoeffizienten sowie weitere Fragen im Zusammenhang mit der Zucht zusammenzutragen und auszuwerten. Gestützt auf die gewonnenen Erkenntnisse gibt die Kommission unverbindliche Empfehlungen ab. Es ist zu hoffen, dass diese Empfehlungen in der Zucht vermehrt Beachtung finden.

Text: Giulia Santangelo mit Unterstützung von Pia Stämpfli

Welpenbilder

 

 

Einzelbilder

 

Welthundeausstellung Salzburg 2012

Rüden Jugendklasse:

Adorable Gjafar Lazy River of Jurassic Valley: V1 Welt Jugend Sieger
Bes. Martina Stettler, Z. Ruth Laub

Rüden Offene Klasse:

Hektor vom Schloss Neubronn: SG 2
Bes. Ruth Laub, Z. Heidi Schwörer

Hündinnen Jugendklasse:

Mc Eremons Gathering Rose Petals: V1, Welt Jugend Sieger
Bes. Ruth & Raymond Laub, Z. Penny Kelley

Fagrahvamms Skjaldmey: SG4
Bes. Ruth Laub, Z. Anna Jónsdottir

Hündinnen Zwischenklasse:

Adorable Glódis Lazy River of Jurassic Valley: SG1
Bes.und Z. Ruth Laub

Hündinnen Offene Klasse:

Audna – Stelpa aus Vinkona: V1 CAC -A
Bes. Ruth & Raymond Laub, Z. Manuela Dossinger

Ausstellungsergebnisse Luxemburg 2013

Championklasse
Hektor vom Schloss Neubronn: V1 / CACL / CACIB / BOB & Luxemburgischer Champion.
Bes. Ruth & Raymond Laub Z. Heidi Schwörer

Offeneklasse
Fagrahvamms Skjaldmey: V1 / CACL / CACIB Res. / Ausscheidung beste Hündin :
2. Platz
Bes. Ruth & Raymond Laub Z. Anna Jonsdottir

Zwischenklasse
Mc Eremons Gathering Rose Petals: V1 / CACL / Ausscheidung beste Hündin : 3. Platz
Bes. Ruth & Raymond Laub Z. Penny Kelley

Jugendklasse
Mc Eremons Gou Kàri: V1 / Jugendsieger
Bes. Ruth & Raymond Laub Z. Penny Kelley

Babyklasse
Dawn’s Salka Lazy River of Jurassic Valley: VV Best Baby
Bes. Ruth & Raymond Laub Z. Ruth & Raymond Laub